Schlagwort: Katzen

erlebt

R.I.P. Tiger

R.I.P. Tiger Mautzemann 🙁. Heute bist du ganz plötzlich und unerwartet von uns gegangen. Heute früh hast du uns noch die Wurst vom Brot geklaut, heute Mittag hast du Spinnen unterm Bett gejagt … und heute abend, als wir vom Essen kamen, lagst du röchelnd neben dem Katzenklo und dein kleines Herz hat aufgehört zu schlagen 😢. Unser einziger Trost ist, dass du bis auf die letzten paar Minuten deinen Spaß am Leben hattest, noch ein schönes Weihnachten mit jeder Menge Leckerlies erlebt hast, 16 Jahre lang geliebt und verwöhnt wurdest. Ich vermisse dich jetzt schon so sehr, dass es weh tut. Wenn wir morgen am Frühstückstisch sitzen und unsere Wurst zum ersten Mal alleine essen dürfen … wenn niemand mehr unsere Teller mit der Zunge vorspült … wenn wir ins Bett gehen und niemand neben uns schnurrt, bis das Schnurren in Schnarchen übergeht … Wenn Miezie niemanden mehr hat, den sie ärgern kann oder dem sie Nasenküsschen gibt … wenn nicht mehr zwei Katzen in der Küche um die Wette fressen, sondern nur noch eine … kein Miez-Rentnerpaar mehr unsere Couch belagert, so dass kein Mensch mehr Platz … dann kann ich trotzdem nicht noch nicht fassen, dass du nicht mehr da sein sollst! Du warst so lebendig und frech bis zum Schluss … Tschüss mein kleiner Freund, wir werden dich nie vergessen! Ich hoffe, es gibt Hähnchenschinken auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke. Oder vielleicht spülst du jetzt die Teller von Bud Spencer vor … In ewiger Liebe, Adriana, Frank & Miezie 😽.

nachgedacht

Das Katzensteuer-Bullshit-Bingo

Oh Mann, da haben wir gerade erst Mitte Januar und stecken schon tief im Sommerloch – jedenfalls, wenn man sich so manche „heiß diskutierten“ Themen anschaut. Deshalb, liebe Leute, dürfen wir nicht länger die Augen davor verschließen, dass dieses Land – und nicht nur dieses – ein Problem hat. Ein Problem, das die Gemüter bis kurz vorm Krieg hochkochen lässt. Vergesst die Flüchtlingskrise, Trump, Brexit und den Euro-Rettungsschirm, denn das ist alles nicht der Rede wert, wenn 13 Millionen gefährliche Raubtiere unkontrolliert durchs Land streifen und alles meucheln, was ihnen vor die Klauen kommt. Ihr habt richtig gelesen: 13 Millionen. Katzen. Und die fressen bekanntlich ihren Besitzern die Haare vom Kopp. Das allein würde neben der Katzensteuer auch die Glatzensteuer rechtfertigen. Genau, Katzensteuer. Dass einzelne FAZ- und FOCUS-Schreiberlinge ihren Frust über die Katzenscheiße im Blumenbeet loswerden müssen, kann man ja noch verstehen. Dass aber GRÜNEN-Politiker ernsthaft darüber nachdenken … überrascht eigentlich auch nicht wirklich. GRÜNE kommen immer schnell ins Sabbern, wenn von Gängeleien und  Strafabgaben die Rede ist – vor allem gegen Dinge, die Spaß machen. Selbstverständlich braucht man für jede Steuer eine Begründung und ein „Tut uns Leid, die Kommunen sind pleite und irgendwoher müssen die Mäuse für die nächste Elbphilharmonie ja kommen“ wäre viel zu ehrlich und direkt. Also lasst uns eine Runde Katzensteuer-Befürworter-Bullshit-Bingo spielen – und wir werden schnell dahinter kommen, dass die meisten dieser „Argumente“ weniger wert sind, als das, was man in einem Katzenklo findet: „Katzen sind Killer und dezimieren ganze Singvogelarten“ Ja, Katzen sind Raubtiere. Sie fangen Mäuse und Ratten (was in der Regel erwünscht ist) und leider manchmal auch seltene Vögel. Das kann in sensiblen Ökosystem, z.B. auf einer Insel, tatsächlich dazu führen, dass ganze Arten verschwinden (http://www.spektrum.de/wissen/schaden-katzen-unserer-vogelwelt/1356773 ). Aber hinter dem Luftverkehr, dem Klimawandel, den von den Grünen so gepriesenen Windrädern und vor allem der industriellen Landwirtschaft dürften die Miezis einen eher unscheinbaren Platz auf der Vogelkiller-Toplist einnehmen (https://www.welt.de/wissenschaft/article157075062/Das-globale-Vogelsterben-ist-ein-boeses-Vorzeichen.html). „Wir müssen gegen das Katzenproblem steuern. Deshalb Steuern.“ Nein, da hilft keine unsinnige Steuer, sondern nur Kastration. Ein „Katzenproblem“ entsteht in erster Linie durch herrenlose Streuner, sie sich unkontrolliert vermehren. Und wer bitte zahlt für die Steuern? Dieser Staat sollte eine Schwachsinns-Steuer einführen, dann käme wenigstens ordentlich Geld in die Kassen. „Katzen kacken alles voll.“ Aber in der Regel buddeln sie ihre Hinterlassenschaften ein und scheißen nicht mitten auf den Gehweg. Außerdem sind viele Katzen in Deutschland reine Stubentiger – kacken also im schlimmsten Fall auf Mamas neuen Flokati. Ausschließlich Freigänger zu besteuern, ließe sich wohl kaum umsetzen oder kontrollieren. „Hundehalter müssen doch auch Steuern zahlen. Das ist diskriminierend.“ Ja, ist es. Deswegen gehört auch die Hundesteuer abgeschafft. Wenn Hundehalter nicht fähig sind, ihren Wuffi richtig zu erziehen, oder zu faul, seine Scheiße wegzuräumen, hilft dagegen auch keine Steuer, sondern höchstens ein Hundeführerschein. Selbst sogenannte Kampfhunde sind normalerweise sehr liebe und treue Tiere, wenn sie nicht scharf gemacht werden. Trotzdem werden automatisch höhere Steuern für sie verlangt. Man sollte sich bewusst sein, dass die Hundesteuer im 19. Jh. als eine Art Luxussteuer eingeführt wurde – und nicht etwa mit dem Ziel, die Zahl potenziell gefährlicher Tiere gering zu halten, wie es uns heute gern weisgemacht wird. Sie ist also vollkommen überholt. „In Deutschland gibt es fast doppelt so viele Katzen wie Hunde, weil wir keine Katzensteuer haben.“ Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass Hunde in der Haltung ganz schön aufwändig sind: Man muss sie erziehen, mehrmals am Tag bei Wind und Wetter Gassi führen, kann sie nicht lange alleine lassen … dafür hat einfach nicht jeder Zeit und Lust. „Eine Katzensteuer könnte dazu beitragen, dass die Leute sich verantwortungsbewusster für eine Katze entscheiden und sie nicht leichtfertig aussetzen. Schließlich kostet sie dann Geld.“ Alles klar. Die KfZ-Steuer verhindert auch jeden Tag, dass jugendliche Raser mit Tempo 80 durch Wohngebiete brettern, erst die Oma mit dem Rollator plattfahren, um kurz darauf selbst am Baum kleben zu bleiben. Schließlich kostet die Karre Geld. Und natürlich werden niemals Hunde vorm Kaufland „vergessen“, weil der nächste Urlaub vor der Tür steht. Schließlich kosteten sie Geld. Ironie aus. Eher ist zu befürchten, dass wieder tausende Katzen ausgesetzt werden, wenn sie plötzlich Steuern kosten. Und was werden sie fressen, wenn ihnen niemand mehr ihr tägliches Schälchen Whiskas vor die Nase stellt? Richtig, Mäuse und Vögel. Wisst ihr, ich würde sogar freiwillig meine Katzensteuer bezahlen, wenn ich wüsste, dass das Geld in Tierheime oder meinetwegen in Vogelschutzprojekte investiert wird. Aber wie jede Steuer würde sie in einem unübersichtlichen großen Topf landen, aus dem weiß-der-Geier-was bezahlt wird. Im harmlosesten Fall sind es die nächsten hässlichen Wohnblöcke, mit denen die Stadt Potsdam in letzter Zeit jede freie Fläche zupflastert. Bäume und Brachflächen, wo zahlreiche Vögeln und kleine Tiere leben, müssen dann natürlich weg. Na toll. Damit zahle ich als Katzenhalterin mit meiner Katzensteuer letztendlich für die Vernichtung von Vögeln – und zwar, ohne dass meine Miezie sie appetitlich auf der Fußmatte drapiert. Schweinerei ;).

erlebt

UNGLAUBLICH! Katze nimmt Form eines Himmelskörpers an!

 „Potsdam, 15.01.2017: Das erstaunliche Talent von Hauskatze Miezie (12) aus Potsdam West ist rein zufällig bei einem Fotoshooting entdeckt worden. Ihre Fähigkeit, sich in eine perfekte Kugel zu verwandeln und diese Form sogar über Stunden hinweg zu halten, faszinierte Fotografen und Besitzer. Und nicht nur das: Wenn Miezie ihr akkrobatisches Meisterstück vorführt, weist sie eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem kürzlich entdeckten Exoplaneten Felina-x39-77 auf. Das äußerst wandlungsfähige Tier ist deshalb als erste Katze der Welt von der Deutschen Astronomiegesellschaft zum Planetoiden Ehrenhalber gekürt worden. Teilt die ergreifende Geschichte von ‚Planet Miezie‘, um zu zeigen, dass wirklich jeder ALLES werden kann.“ Was meint ihr: Würde heftig.co diesen Artikel nehmen? 😉