Monat: Dezember 2016

erlebt

Jahresrückblick 2016

Eine Facebook-Freundin von mir hatte die Idee, das Jahr in alphabetischen Stichworten Revue passieren zu lassen – und ich habe diese Idee einfach mal geklaut … Hier kommt mein Jahr 2016 von A bis Z: A – Auto: Seit März haben wir endlich eins, was uns schon oft sehr nützliche Dienste geleistet hat. B – Buch: Ich bin stolz, auch dieses Jahr wieder in einer Anthologie des Verlages Moderne Phantastik vertreten zu sein: https://www.amazon.de/Im-Licht-von-Orion-Colle…/…/B01HCX9PSA. C – Carrie Fisher: Von allen Promi-Todesfällen für mich persönlich der traurigste – R.I.P. Prinzessin Leia .  D – Deadpool: Einer der besten Filme des Jahres! E – Enterprise-E Brückenbau und Bridgedinner: Coole Sache, eine echte Bereicherung für unser Nerd-Leben . F – Facebook: Im Grunde eine nette Erfindung – trotzdem hätte ich dieses Jahr besser nicht so viel Zeit damit verplempert . Obwohl ich hier viele nette Leute getroffen habe und Freundschaften vertiefen konnte, gab es auch einige Frust-Erlebnisse. Auf jeden Fall wird mein Internet-Konsum nächstes Jahr zurück geschraubt. Nicht zuletzt, weil ich mir mit schlechten Nachrichten nie wieder den Abend versauen möchten. Schlimme Dinge, die man nicht verhindern kann, muss man auch nicht sofort erfahren. Oder sehe ich das falsch? G – German Comic Con Berlin: Neben der RPC die Haupt-Convention des Jahres. War cool! Und ENDLICH gibt es so ein Event mal bei uns um die Ecke! H – Handy: Mein Galaxy S6 war definitiv die beste Anschaffung des Jahres (neben dem Auto … aber das bezahlt ja Frank ). I – Islamisten: Verpisst euch bitte endlich aus Europa – ihr habt hier schon genug Scheiße angerichtet!!! Und die Nazis, die könnt ihr gleich mitnehmen! J – Job: Meine Arbeit lief auch dieses Jahr gut, sogar mit ein paar messbaren Erfolgen für das ganze Team. Es sind neue Kollegen dazugekommen, die eine echte Bereicherung sind – auch menschlich. So kann es weitergehen. K – Kreativität: Ist dieses Jahr leider ein bisschen zu kurz gekommen. Zwar sind einige schöne Bilder entstanden, aber meine Story-Projekte dümpeln mehr oder weniger vor sich hin. L – Liebe: Hat in der einen oder anderen Weise immer eine wichtige Rolle gespielt. M – Mäuschen: Meine Süße, wir vermissen dich . Dein Tod war der traurige Höhepunkt (oder Tiefpunkt) dieses Jahres. Ausgerechnet am Abend vor meinem Geburtstag bist du über die Regenbogenbrücke gegangen und kuschelst jetzt hoffentlich mit deiner zwei- und deiner vierbeinigen Mama . N – Nasenaffe: Anfang des Jahres hatte ich angedroht, unter jeden dämlichen Kommentar ein Bild von einem Nasenaffen zu setzen. Leider habe ich die diese Drohung viel zu selten in die Tat umgesetzt, obwohl manche Leute eine ganze Horde dieser Tierchen oder wenigstens den Goldenen Nasenaffen-Pascha verdient hätten . O – Outdoor-Shootings: Dieses Jahr hatten wir viele sehr, sehr schöne Fotoshooting in tollen Locations in und um Potsdam. P – Politik: Früher eine Leidenschaft von mir – inzwischen kotzt sie mich nur noch an, weil ich sehe, wie sie immer mehr ein Keil zwischen die Menschen treibt, eine kaum noch kontrollierbare Populisten-Seuche freisetzt und sogar Freundschaften kaputt macht. Q – Quantensprünge: habe ich nicht gemacht … also bleiben wir bei Quarkbällchen … hmmm, lecker . R – Rentner-Paar: Das sind unsere beiden originellen Katzen-Senioren Tiger und Miezie . Bessere Comedy als die Muppet-Show, besonders wenn die sich wie ein schrulliges altes Ehepaar benehmen (und das tun sie, seit sie nur noch zu zweit sind, immer öfter). S – Sommer: Dieses Jahr war er wirklich lang und warm, so dass ich von Ende Mai bis Ende September fast jeden Tag in meinem geliebten See schwimmen konnte . T – Todesfälle &Terroranschläge: Erschreckend viele in diesem Jahr. U – Urlaub: Gefühlt zu wenig. Und wieder (fast) nur Balkonien . Ich hoffe, das ändert sich nächstes Jahr. V – Verlobung: Mit meinem geliebten Schatz, Frank Conan <3. Du hast es nun 4 Jahre mit mir ausgehalten (das will schon etwas heißen 😉), wir haben zahlreiche Höhen und Tiefen zusammen durchgemacht und deshalb beschlossen, dass es Zeit für diesen wichtigen Schritt ist. Definitiv das beste Ereignis 2016 . W – Wahrheit: Jede Seite verdreht sie, bis sie ins eigene Weltbild passt – die neue Trendsportart 2016 . Willkommen in der postfaktischen Gesellschaft . X – X-Mas: Trotz allem, was in den letzten Tagen passiert ist, hatten wir dieses Jahr ein sehr schönes, fröhliches und friedliches Weihnachten. Y – Year in Review: Ok, was mache ich hier gerade? Z – Zeit: Wie immer viel zu wenig für zu viele Projekte. In diesem Sinne wünsche ich euch allen einem guten Rutsch und ein schönes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2017!

nachgedacht

Bitte, Oma! Lösch endlich das Internet!

Erinnert sich noch jemand an die Werbung, wo Oma in Panik beim Radio anruft und sagt „Hilfe, ich habe das Internet gelöscht!“ Manchmal wünschte ich echt, sie hätte es getan. Denn was dort an Hass abgesondert wird und wie wenig dazu gehört, um sofort unter der Gürtellinie angemacht zu werden, ist einfach nur zum Kotzen! Wenn du klar stellst, dass nicht „die Flüchtlinge“ den Terror nach Europa gebracht haben, bist du ein dämlicher Gutmensch. Wenn du meinst, dass die Regierung erst mal an das eigene Volk denken sollte, bevor sie ein paar Millionen Fremde reinlässt, weil wir sonst enden wie Schweden, bist du ein empathieloses Arschloch. Wenn du meinst, dass der IS durchaus mit dem Islam zu tun hat, bist du gleich ein Pegidiot (egal, mit wie viel Koran-Suren du das belegen kann). Und wenn du dich gar entschieden hast, keine Kinder in diese kaputte Welt zu setzen, bist du eine „widerliche Kinderhasserin“ (heute wortwörtlich so gelesen – dabei hat die Frau wirklich nichts kinderfeindliches gepostet). Zur Zeit habe ich den Eindruck, die Menschheit verwandelt sich in eine – wie Prof. McGonnagal aus Harry Potter so schön sagt – „brutale blindwütige Bande von Brüllaffen“. Jedenfalls im Internet. Kaum einer nimmt sich noch die Zeit, die Postings anderer richtig zu lesen – es braucht nur irgendein Zungenschlag drin sein, der nicht passt, schon wird drauf los gehatet . Nicht genug, dass fast jeden Tag irgendwo in der Nähe ein Terroranschlag passiert – wie zuletzt in Berlin. Die Leute müssen sich auch noch so benehmen, als ob sie sich gleich gegenseitig die Köppe einschlagen . Ich fürchte, was im Internet anfängt, geht irgendwann auf der Straße weiter. Ich fürchte auch manchmal, im Internet fängt es an und geht irgendwann auf der Straße weiter: Weil sich viele Leute einbilden, anomym zu sein und i.d.R. keine Konsequzen fürchten müssen, lassen sie online die Sau raus (was sie im realen Leben z.Z. nicht wagen würden). Das zeigt aber leider, wie sie wirklich ticken .