Monat: Juli 2016

nachgedacht

Linke Politikerin verschweigt Vergewaltigung durch Flüchtlinge

Ein krasses Beispiel, wohin es führt, wenn man bestimmte Dinge nicht mehr aussprechen darf/kann/will, weil es evtl. der falschen Seite in die Hände spielt. Ich habe ganz eindeutig was gegen Falschbehauptungen und Hetze (egal, wen es trifft). Aber aus ideologischer Verblendung die Polizei anzulügen, geht gar nicht! Vor allem nicht bei so einem schrecklichen Verbrechen. Dass Vergewaltigungen verschwiegen werden – entweder aus Scham oder weil das Opfer zu sehr durch den Wind – passiert leider immer wieder. Egal, wer der Täter ist. Und das kann man auch verzeihen. Aber diese Frau war leider schon so weit, dass ihre Partei für sie das Denken übernommen hat. Das ist es wohl, was viele Leute (u.a. mich) so sauer macht. Obwohl mir auf der einen Seite wirklich Leid tut, was ihr angetan wurde, hat sie auf der anderen Seite  eine fette Mitschuld daran, dass die Drecksäcke immer noch auf freiem Fuß sind, und irgendwann vielleicht die Nächste vergewaltigen . Es wird immer rechte A***löcher gegen, die gegen Flüchtlinge hetzen – egal, ob die was angestellt haben oder nicht. Wenn nix passiert ist, wird eben irgendwas erfunden (kam auch schon oft genug vor). Aber die Wahrheit unter den Teppich kehren, weil sie politisch nicht passt, ist schlicht und einfach Zensur bzw. Selbstzensur. Frau Gören hätte sicherlich eine Menge Respekt und Sympathie auch von „normalen“ Leuten erhalten, wenn sie bei der Polizei gleich die Wahrheit gesagt und der Presse gegenüber ein Statement abgegeben hätte, dass sie sich weiter für Flüchtlinge engagieren wird, dass man auf keinen Fall alle über einen Kamm scheren darf – aber dass die rosarote Brille unbedingt weg muss. Sicher hätten es ein paar rechte Hetzer für ihre Zwecke ausgeschlachtet und die eigene Partei hätte ihr womöglich den AfD-Stempel aufgedrückt. Aber jetzt haben die Nazis erst recht Futter (neben den bösen Rapefugees auch noch ne saudämliche Linken-Politikerin … Yummy). Eigentlich ist die Frau gleich dreimal zum Opfer geworden: Opfer einer Vergewaltigung, Opfer des geistigen Klimas in Deutschland und nicht zuletzt Opfer ihrer eigenen politischen Ideologie. http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2016/Opfer-verschweigt-Vergewaltigung-durch-Fluechtlinge,selin100.html    

nachgedacht

Rechte und linke „Empathie“

Ich sollte wirklich keine Diskussionen auf öffentlichen Facebook-Seiten mehr lesen, sonst schießt mein Blutdruck hoch. Besser, ich poste überhaupt nicht Politisches mehr, aber das muss ich jetzt einfach mal loswerden: Hier ist so ein „schönes“ Beispiel, warum es mir immer schwerer fällt, mich in diesem Land weiterhin als „links“ zu fühlen: https://www.facebook.com/krassaberwahr.de/?fref=nf Das Plakat ist natürlich Bullshit – die meisten Kommentare dazu aber auch. Neben dem üblichen Gewäsch von „besorgten Bürgern“ („Die Flüchtlinge kriegen hier alles in den Arsch geschoben, so schlecht kann es denen doch nicht gehen, die haben ja alle Smartphones …“) ist der geistige Durchfall der Gegenseite leider genauso gruselig. Linke, Asylverteidiger … ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich diese Fraktion am besten nennen soll … legen offensichtlich sehr viel Wert auf soziale Verantwortung, Mitgefühl und Empathie – für Flüchtlinge. Daran ist ja im Prinzip nix verkehrt. Mich lässt es doch auch nicht kalt, wenn kleine Kinder im Mittelmeer ertrinken, Menschen im Bombenhagel krepieren oder mit ihren letzten Klamotten auf dem Leib hier her kommen, um sich dann vor dem Lageso den A*** abzufrieren. Allerdings frage ich mich: Wo ist eure Empathie für einheimische Hartz-IV-Empfänger, Geringverdiener, Obdachlose, Behinderte, Flaschen sammelnde Rentner? Bisher hieß die linke Standard-Platitüde immer: „Dem ärmsten Deutschen geht es doch noch gut im Vergleich zu den Syrern und Afrikanern.“ Das stimmt schon – trotzdem sollten wir auch nicht vergessen, dass die meisten unserer eigenen „Armen“ irgendwann mal Steuern und Sozialversicherungsbeiträge für diesen Staat gezahlt haben, Kinder großziehen … bis sie eines Tages das Pech hatten, arbeitslos oder krank oder einfach nur alt zu werden . Aber nun wissen wir: die sind alle dumm und faul . Es kann ja jeder was aus seinem Leben machen, wenn er nur den Arsch hochkriegt, in Deutschland stehen doch jedem alle Türen offen und wer nicht studiert sondern irgendeinen komischen Beruf lernt, der später nicht mehr gefragt ist, hat selber Schuld … schreiben diverse Leute, die im selben Kommentar noch einen Haufen Krokodilstränen für die armen Flüchtlinge vergossen haben. Diese Schlaumeier haben wahrscheinlich noch nie versucht, eine Umschulung beim Arbeitsamt zu kriegen, in letzter Minute den Bildungsgutschein verweigert bekommen und dann resigniert, weil sie eine Weiterbildung aus eigener Tasche nicht bezahlen können. Oder wegen einer chronischen Krankheit oder psychischen Problemen ihren Job oder ihr Studium aufgeben müssen. Oder die Schule geschmissen, weil sie ihre kranke Mutter pflegen mussten. Oder mit über 50 die Kündigung von ihrem Betrieb erhalten, wo sie über 30 Jahre gearbeitet haben, und dann nicht Neues finden, weil „zu alt“. Mir ist sowas Gott sei Dank noch nicht passiert, aber ich kenne einige Leute, die weniger Glück hatten. Natürlich sind die alle dumm und faul (Achtung, Ironie). Abgesehen davon, dass Intelligenz zum Teil auch genetisch gedingt ist, haben viele Kids aus bildungsfernen Familien oft keine reelle Chance zu studieren, weil sie entweder gar nicht erst auf die Idee kommen oder die Eltern spätestens nach der 10. Klasse sagen „Länger füttern wir dich nicht mehr durch.“ Man sollte doch lieber etwas „anständiges“ lernen, am besten ein Handwerk, das „goldenen Boden“ hat. Dass viele Handwerkberufe mal im Niedriglohn-Sektor landen, war vor 20-30 Jahren noch nicht absehbar. Natürlich ist es für Flüchtlinge auch nicht einfach, an ein Studium in Deutschland zu kommen, und ich freue mich für jeden Flüchtling, der hier studieren kann, erfolgreich seinen Abschluss macht und dann zu einer der viel gepriesenen Fachkräfte wird, die unser Land bereichern. Aber diese angeblichen Gutmenschen, die sich so aufzuspielen, als wären alle deutschen Arbeiter oder Arbeitslosen faul und „selber Schuld“ und nur Studierte was wert, brauchen sich nicht einzubilden, dass sie links wären oder zu den „Guten“ gehören. Denn der Müll, den sie von sich geben, ist weder gut noch links, sondern Sozialdarwinismus und Neoliberalismus at it’s Best . Wo sind denn heute die Linken, die vor 10 Jahren gegen Hartz IV und Agenda 2010 auf die Straße gegangen sind? Wer (außer vielleicht Sahra Wagenknecht, Lafontaine und Gysi) macht sich überhaupt noch stark für soziale Gerechtigkeit hier im Land? Wo sind die Linken, die noch wissen, dass ihre Wurzeln in der Arbeiterbewegung liegen? Heute schuften Arbeiter meistens für Niedriglöhne in Zeitarbeitsfirmen und rennen scharenweise zu AfD. Warum wohl? Weil sie rassistisch sind? Oder weil sich die Linken, die historisch gesehen ihre Interessen vertreten sollten, scheinbar nur noch für Flüchtlinge interessieren? Empathie ist neuerdings ein sehr einseitiges Ding: Die der Linken richtet sich auf arme Fremde, die der Rechten auf arme Deutsche. Zumindest tun sie sehr erfolgreich, als ob. Dass das Programm der AfD ist in Wirklichkeit knallhart wirtschaftsliberal ist, wissen leider die wenigsten, weil es kaum einer liest. Wer aber meint, dass AfD und Pegida das Schlimmste ist, was der braune Sumpf in Nachkriegsdeutschland je hervor gebracht hat, muss 1992 noch in die Windeln gemacht haben. Sorry, aber anders kann ich es mir nicht erklären, denn ich erinnere mich noch an Zeiten, als fast jede Woche irgendwo Asylbewerber bei Anschlägen auf Heime umgekommen sind. Wo jeden Tag Ausländer auf der Straße zusammengeschlagen wurden. Wo man von Nazi-Horden in den nächstbesten Fluss geschmissen wurde, wenn man mit einem Pali-Tuch durch eine beliebige ostdeutsche Stadt gegangen ist. Pegida geht bisher nur „spazieren“. Dazu kann man natürlich sagen, „Wehret den Anfängen“ und die Rechten dürfen nie wieder so stark werden wie z.B. in den 90ern. Sehe ich genauso – aber dann reicht es nicht, „laut gegen Nazis“ zu sein. Vor allem bringt es nichts, jeden der sich mal kritisch zur Asylpolitik oder zum Islam äußert, gleich als rechts abzustempeln. Im Gegenteil, das macht die Leute nur noch wütender und irgendwann ist es ihnen egal, ob sie rechts sind. Die ganze Gesellschaft, die Wirtschaft und die Politik sind jetzt in der Verantwortung, zu verhindern, dass aus besorgten, frustrierten Bürgern tatsächlich Nazis werden.  

nachgedacht

Kann sich Erdogan alles erlauben?

„Europa und die Türkei – Rote Linie ohne Konsequenzen“ titelt SPIEGEL Online heute und meint damit: Falls Erdogan so weitermacht, kann er die Aussicht auf eine Mitgliedschaft der Türkei in der EU vergessen. Das Gute: Endlich lässt die EU mal die Muskeln spielen – ein kleines bisschen jedenfalls, mit 5 kg-Gewichten . Leider musste es erst soweit kommen, dass Erdogan ernsthaft die Todesstrafe wieder einführen will. Solange „nur“ Zivilisten in Kurden-Gebieten abgeschlachtet, Mädchen zwangsverheiratet und Demonstranten von der Polizei halb tot geprügelt wurden, durfte die Türkei fröhlich weiter ihre Privilegien als EU-Assoziierter Staat genießen . So einen langen Geduldsfaden hatte die EU durchaus nicht immer mit ihren Assoziierten. Erinnert sich noch jemand an diese Volksinitiative der Schweiz zur Begrenzung der Masseneinwanderung 2014? Wahrscheinlich, denn manche Medien hatten einen Aufstand veranstaltet, als würde die Schweiz ihre Grenzen über Nacht komplett dicht machen und die nächste Berliner Mauer rund um ihr Ländle hochziehen. In Wirklichkeit ging es um Höchstzahlen, Kontingente, den Zugang zum Schweizer Sozialsystem und verschärfte Einwanderungsbedingungen – u.a., weil man Lohndumping z.B. durch billige Arbeitskräfte aus Osteuropa verhindern wollte. Natürlich sind die Rechten sofort auf den Zug aufgesprungen, dazu bietet sich das Thema leider an. Was aber kaum jemand weiß: Wenige Tage nachdem die Mehrheit der Schweizer für die Begrenzung der Personenfreizügigkeit in ihrem Land gestimmt hatten, gab es diverse Sanktionen der EU gegen die Schweiz – u.a. ist sie seitdem von den Forschungs- und Studentenaustausch-Programmen „Horizon 2020“ und „Erasmus+“ ausgeschlossen. OK, sie können immer noch teilnehmen, aber sie bekommen kein Geld mehr (ich weiß das auch nur, weil ich auf Arbeit Horizon2020-Projekte betreue). Man kann zu der Entscheidung der Schweizer stehen, wie man will – aber dass ein bis dato mustergültiges demokratisches Land wegen einem Referendum mit fragwürdigem Ausgang sofort bestraft wird, während Erdogan scheinbar machen kann, was er will, geht nicht in meinen Kopf. Aber dafür hält er uns ja die Flüchtlinge vom Hals (die öfter mal einfach nach Syrien abgeschoben werden, ohne Rücksicht auf Verluste). So versucht also Merkel, mit Herzensgüte zu glänzen – die Drecksarbeit erledigt dann der harte Junge am Bosporus. Wenn das mal nicht gewaltig nach hinten los geht … Die Flüchtkingskrise kriegt man damit jedenfalls nicht langfristig in den Griff.    

erlebt

SIEG über das Finanzamt!

Was war ich stinksauer, als mir meine Umzugskosten für 2015 nicht anerkannt, weil der Umzug nach Meinung der Damen und Herren Amtsschimmel nicht berufsbedingt war. Obwohl mir meine Steuer-Software was anderes ausgerechnet hatte. Nach dem ersten Frust-Anfall hatte ich mich schlau gemacht und an verschiedenen Stellen gelesen, dass Umzugskosten, Maklergebühren, doppelte Miete etc. IMMER abgesetzt werden können, wenn sich durch den Umzug der Weg zur Arbeit um mindestens eine Stunde insgesamt (bzw. je eine halbe Stunde hin und zurück) verkürzt. In meinem Fall: Busverbindung zur alten Wohnung: knapp 40 Minuten (eine Strecke). Weg zur neuen Wohnung: 5 Minuten . Aber die Nasen haben wohl den Fahrtweg mit dem Auto berechnet, obwohl ich nachweislich keins besitze . Heute, knapp einen Monat, nachdem ich schriftlich Widerspruch eingelegt hatte (inkl. einem Ausdruck der aktuellen Bus- und Bahnfahrpläne), war mein neuer Steuerbescheid im Briefkasten. Nun bekomme ich 2100 € Steuern zurück, wie geil ist das denn!!! Fazit: Gegen Behörden hilft nur Hirn – denn leider rechnen sie damit, dass der durchschnittliche Bürger keins hat.

nachgedacht

„Wer Rechtspopulist ist, bestimme ich“

Wieder mal so ein geistiger Tiefflug von „linkem“ Journalismus in Deutschland: https://www.heise.de/tp/features/Der-Aristokrat-von-Goettingen-3263128.html Wehe, jemand wagt es auszusprechen, dass ein Teil der Migranten aus islamischen Kulturkreisen autoritäre, patriarchalische Traditionen mitbringt, was unweigerlich zu Problemen führt, wenn sich das betreffende Land bei der Integration nicht gewaltig der A*** aufreißt … Aber NEIN, das darf nicht sein, denn Flüchtlinge sind im Rot-Grünen Fantasieland sind ja immer die Guten – also rauf mit dem AfD-Brandmal auf den angeblich rechtspopulistischen Maulheld, egal ob er zufällig selbst Muslim, Syrer und Politikprofessor ist. Als ob ein Syrer, der 40 Jahre in Deutschland lebt, Ahnung von seinen Landleuten haben könnte … nee, definitiv nicht. Da wissen deutsche Scheiberlinge, die niemals in Syrien waren, natürlich viel besser, was Sache ist . Es ist schon interessant, wer in letzter Zeit so alles mit der AfD oder gar mit Nazis in einem Topf geschmissen wird, aber so gar nicht in deren deutschtümelndes Weltbild passt: – Sahra Wagenknecht – Kommunistin – David Berger – Schwulen-Aktivist – Cahit Kaya – Kurde – Hamed Abdel-Samad – Ägypter – Bassam Tibi – Syrer und Moslem – Alice Schwarzer – Feministin Gewisse Leute meinen wohl „Wer Rechtspopulist ist, bestimme ich“. Man muss mit einem Herrn Prof. Tibi auch nicht in Allem einer Meinung – aber man sollte seinen Standpunkt wenigstens als interessanten Blickwinkel diskutieren, statt ihn gleich durch den braunen Kakao zu ziehen, genauso wie einen Hamed Abdel-Samad. Über letzteren heißt es u.a., muslimische Feministinnen wären doch wesentlich weiter. Nur schade, dass man von diesen hochgelobten muslimischen Feministinnen fast nichts hört. Ich persönlich freue mich über jeden selbstständig denkenden Menschen (egal welcher Religion oder Herkunft), der entgegen dem „Mainstream“ seine eigene, fundierte Meinung vertritt. Gerade in vielen Regimen des Nahen Ostens ist das ja alles andere als selbstverständlich und öfter mal lebensgefährlich. Es hat schon Gründe, weshalb gerade Intellektuelle und Wissenschaftler aus dieser „Ecke“ ihre Kultur nicht unbedingt durch die rosarote Brille sehen. Aber die Allzweck-Waffe „Nazi-Hetze“ oder „PEGIDA-Sprech“ ist leider schnell bei der Hand – und niemand möchte rechts sein, wenn er es nicht wirklich ist. Ich hab mich politisch immer links gesehen. Mir gefällt es, wenn unsere Gesellschaft bis zu einem gewissen Grade „bunt“ ist, ich habe Freunde mit Migrationshintergrund und würde auch jedem den Kopf waschen, der solchen Bullshit von sich gibt wie „Die Flüchtlinge sollen sich mal nicht so anstellen, die haben doch alle Markenklamotten und Smartphones“. Trotzdem wird man doch wohl noch sagen dürfen, dass es z.B. ein Unding ist, wenn ehrliche Mieter aus ihren Wohnungen geschmissen werden, um Flüchtlinge reinzusetzen. Nee, aua *wallbash* … „Man wird ja wohl noch sagen dürfen“ ist heute fast so böse rechtspopulistisch angehaucht wie „Ich bin ja kein Nazi, ABER…“ Angeblich fangen PEGIDA-Postings auch so an wie: „Bei aller Solidarität für Flüchtlinge, aber …“ Sorry, ich hab mich mal auf der PEGIDA-Seite umgesehen und finde dort kaum irgendwelche Solidaritätsbekundungen für Flüchtlinge. Die Postings dort beginnen eher so: „Asylirrsinn: Fordern, protestieren, bewaffnen“. Also, wenn das Wörtchen „aber“ zum rechten Unwort erklärt wird, haben wir mit der deutschen Sprache echt ein Problem 😉. Andere Wörter und Redewendungen – die Jahrzehnte älter sein dürften als Pegida oder selbst Adolf – sind ja längst vom Rassisten-Milieu besetzt: „Besorgter Bürger“, „Rosarote Brille“, „es knallt“ etc. Hallo??? Wer sind wir, dass wir uns von irgendwelchen Nazis, AfD oder einem Splittergrüppchen wie Pegida unsere Sprache diktieren lassen? Wo soll das enden, wenn man befürchten muss, in der rechten Ecke zu landen, wenn man sich einfach nur kritisch oder skeptisch zu derzeitigen Ayslpolitik äußert? Sollen das in Zukunft nur noch die waschechten Nazis tun? Die werden bestimmt nicht die Klappe halten – schließlich sind sie eindeutig rechts und stolz drauf und haben keine linksliberalen Freunde, um deren Meinung sie sich Gedanken machen müssten. Verunsichert und gespalten bzw. gegen Asylbewerber ausgespielt werden nicht die Nazis, sondern diejenigen in der „Mitte“ der Gesellschaft. Diejenigen, die zwischen der „Refugees welcome“-Fraktion und den „Asylkritikern“ stehen. Diejenigen, die durchaus bereit sind, Flüchtlingen zu helfen, aber ein Problem damit hat, diese Massen planlos und unkontrolliert ins Land zu lassen. Wenn das so weitergeht, wird irgendwann nur noch zwei Meinungen geben: Die des sozialdemokratisch-grün-wirtschaftweisen Mainstreams – und die der Nazis. Wollt ihr das wirklich? Denkt mal drüber nach! Toleranz ist keine Einbahnstraße und sollte sich nicht nur auf islamische Traditionen beschränken!